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Hallo Bikerfreunde,
Wer der Meinung ist, daß Messen langweilig
sind, der hat sich ganz schön getäuscht. Sie sind - nun für
uns Aussteller zumindest - zwar auch anstrengend, aber auch
echt witzig und interessant.
Vorab möchte ich mich bei meinen vielen Helfern per Internet
ganz herzlich bedanken, vor allem bei Gisbert
Neumaier (2. li.), der mir Fernseher und Video zur Verfügung
stellte. Trotz meines kleinen Faux-Pas, vielen Dank an Susanne
Kuckuk und die Firma Papenmeier aus Schwerte, die mir einen
Super-Bildschirm organisierten. Ganz großartig klappte auch
die Zusammenarbeit mit Dieter
Haaser, dessen Laptop mir wertvolle Dienste leistete, sowie
mit Henry Vogt, der die animierte
Homepage programmierte. Auch der Autoservice von Ulrike und
Uschi während der fünftägigen Messe war einfach klasse. Mein
Dank gilt natürlich auch der Volksbank Kinzigtal, die mir freundlicherweise
den Anhänger zur Verfügung stellte, sowie Andrea Neumaier (links)
und Stefan Wille (rechts), die mir tatkräftig zur Seite standen.
Auch diesmal kann
man sagen, der Aufwand hat sich gelohnt: wir rührten kräftig
die Werbetrommel und brachten rund 10.000 Prospekte
von "Touring & Relaxing" an den Mann oder an die
Frau. Per Bahntransfer wurden uns stattliche 640 Kilogramm
Ferienmagazine Schwarzwald geliefert und Herbert Nebgen,
Schwiegervater von Bürgermeister Nowak, brachte uns noch eine
Nachlieferung mit 500 Prospekten "Touring
& Relaxing", Wolftaljournale, Ortsprospekte und reichlich
werbewirksame Oberwolfach-Schirme mit. Insgesamt haben wir über
5 Kilo Kaffee gemahlen und serviert, 200
Dosen Bier sowie 100 Dosen Cola kostenlos
an die Messebesucher ausgeschenkt. Man sieht also, unsere kleine
Statistik kann sich sehen lassen.
Und hier ein kleiner
Zusammenschnitt unserer aktionsreichen Messe-Tage:
In weiser Voraussicht
haben wir zusammen mit Karl Echle den Messestand bereits am
Freitag, den 26. Februar auf den Hänger verladen. Und tatsächlich
- am Wochenende regnet es nicht zu knapp. Los geht es dann endlich
am Montag, die Kaffeemaschine und unsere persönlichen Sachen
ins Auto, noch schnell Stefan Wille in Kirnbach abholen, eine
letzte Tasse Kaffee und dann nichts wie auf die Autobahn. Die
nächtliche Fahrt nach Dortmund verläuft eigentlich ganz gut,
allerdings haben wir ein Problem - anscheinend haben sich sämtliche
Raststätten gegen uns verschworen oder vielleicht waren es auch
alle anderen Autofahrer. Diese Oasen der Ruhe und Entspannung
sind nämlich voll belegt, daß es uns nur mit Mühe gelingt, in
Wetterau eine Tasse Kaffee zu ergattern.
Dienstagmorgen
6 Uhr: endlich ist die Dortmunder Westfalenhalle am Horizont
erkennbar, unser Adrenalinspiegel steigt und derart aufgeputscht
und begeistert, drehen wir gleich drei Ehrenrunden um das Messegelände.
Tatsache ist allerdings, daß ich die Einfahrt zum Wirtschaftshof
gleich dreimal übersehe, aber das passiert mir fast jedesmal.
Und auch diesmal hängen noch zwei hinter mir, die wohl meinen,
daß ich eine Ahnung habe wohin es geht.
Dann geht es weiter
- Halle 3, zweiter Stock, mit dem Aufzug alles hochkarren. Bis
zum Mittag sind wir mit dem Aufbau des Messestandes fertig.
Und nicht nur der, auch wir sind fertig. Um Punkt 13.30 Uhr
läuft endlich die Kaffeemaschine. Total kaputt liegen wir auf
dem Boden von unserem Stand und schauen den anderen Ausstellern
vergnügt beim Aufbau zu. Jetzt wo alles fertig ist, trudelt
auch ein ausgeruhter Gisbert ein, der eigentlich beim Aufbau
helfen wollte.
16.30 Uhr: Uns
geht es saugut, der Autoservice klappt hervorragend. Uschi holt
uns ab und fährt unser Auto samt Hänger zu Susanne. Und hier
geht es uns einfach noch besser: die große Wohnung, die uns
Susanne immer zur Verfügung stellt, ist einfach klasse. Und
erst die Dusche - die brauchen wir nun wirklich dringend.
Nach der "Krisensitzung"
wird dann klar, wir gehen erstmal zum Chinesen essen. Unser
Magen ist dafür sehr dankbar. Daß jedoch die verrückte Nudel
namens Uschi noch auf die Idee kommt, einen Abstecher ins Sauerland
zu machen, kann ja niemand ahnen. Nach dem Motto: " Na
klar, mal schauen was da auf uns zukommt", wird es ein
äußerst witziger Abend, oder besser gesagt Nacht. Denn als wir
endlich nach Hause kommen, ist es wohl schon so um die 6 Uhr.
Das ist ja wieder
typisch, zum ersten Messetag kommen wir erst mal eine Stunde
zu spät. Wer kommt auch auf die komische Idee, gerade die Dortmunder
Messe eine Stunde früher als alle anderen Messen beginnen zu
lassen. Um 14 Uhr kommt Gisbert und hilft. Susanne kommt zwei
Stunden später und läßt mich erst mal erblassen. Warum wir denn
nicht am Morgen in ihrer Firma den Monitor abgeholt hätten,
fragt sie nichtsahnend. Alle anderen grinsen bloß. Um 19 Uhr
sind die Hallen dicht, Abendessen ist angesagt und ein Plausch
mit anderen Ausstellern. Nun ja, auch diesmal kommen wir erst
relativ "früh" ins Bett.
Am Donnerstag
geht es dann ziemlich rund und wir haben alle Hände voll zu
tun. Auch den Monitor haben wir diesmal am Morgen noch holen
können. An dieser Stelle möchte ich mich noch beim Chef der
Firma Papenmeier entschuldigen, da ich ihn fälschlicherweise
als sehr freundlichen und aufmerksamen "Hausmeister"
betitelt habe.
Gisbert besorgt
am Vormittag noch ein separates Anschlußkabel und so läuft die
von Henry animierte Homepage hervorragend. Leider wird es auch
diesmal wieder bis zur Bettruhe ziemlich "früh".
Am Freitag sind
wir zu fünft am Messestand und natürlich rund um die Uhr beschäftigt.
Erste Materialprobleme tauchen auf. Gisbert düst morgens schnell
noch los zum Copy-Shop und bringt stapelweise unsere Einleger
mit. Am Mittag kommt auch Herbert Nebgen und bringt den Nachschub
an Broschüren aus Oberwolfach mit. Nach einem sehr interessanten
und arbeitsreichen Tag beschließen wir diesen mir einem großen
Essen bei Susanne.
Ganz schön harte
Arbeit für mich, nach einem solchen Tag noch für eine hungrige
Meute in einer Art "Besenkammer" - Susanne nennt dies
ihre Küche - zu kochen. Trotz der Schwierigkeiten in dieser
Räumlichkeit, die sich vor allem als Platzmangel bezeichnen
lassen, gelingt mir noch ein ganz passables Menü und es wird
ein toller Abend.
Samstag: Es herrscht
ein totales Chaos, die Durchgänge zu den Hallen werden dichtgemacht,
es sind einfach zu viele Leute unterwegs.
Sonntag: Noch
mehr Chaos. Ab 17 Uhr wird es dann endlich ruhiger. Wir fangen
mit dem Abbau an. Per Handy erwische ich Uschi, die uns dann
wieder Auto und Hänger zur Westfalenhalle bringt.
Um 21.30 Uhr ist
endlich alles verladen, der Abschied fällt sehr herzlich aus
und wir machen uns etwas erschöpft, aber zufrieden auf die Heimreise.
Und hier mein Fazit
für die Messe in Dortmund:
Ein Lob an den
Syburger Verlag für die sehr gute Organisation. Außerhalb der
Messehallen fällt mir allerdings eine Sache erneut negativ auf:
Die Freundlichkeit und Rücksichtnahme des Personals läßt sehr
zu wünschen übrig. Ich finde, davon wäre etwas mehr erforderlich,
denn ohne uns Aussteller würde eine solche Messe bald sterben.
Aber eins ist klar:
"Wir kommen wieder, keine Frage".
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